british american tobacco austria - Spürhund Lucky



2004 übernahm BAT die Patenschaft für Spürhund Lucky

2004 übernahm British American Tobacco die Patenschaft für Spürhund Lucky

Die Zusammenarbeit zwischen Zollbehörde und Trafikanten, aber vor allem auch der Tabakindustrie ist wesentlich für eine effektive Bekämpfung des Schmuggels und der organisierten Kriminalität.

Der österreichische Zoll ist europaweit bekannt und führend in der Ausbildung von so genannten Schmuggelhunden („Sniffer-Dogs“). Das Besondere daran ist, dass die österreichischen Spürhunde für Drogen und Zigaretten gleichzeitig ausgebildet und tagtäglich erfolgreich eingesetzt werden.

Seit mehreren Jahren unterstützt die Tabakindustrie dieses Projekt, indem sie Patenschaften für die Hunde übernimmt. Im Vergleich zu der Arbeit und intensiven Betreuung, die so eine Hundesausbildung braucht, ist das nur ein kleiner Beitrag, aber doch ein deutliches Commitment, wie wichtig und unverzichtbar Zollkontrollen im Kampf gegen Schmuggel- und Fälschungskriminalität sind und bleiben: auch  – oder gerade – wenn es keine Grenzbalken mehr gibt.

British American Tobacco übernahm 2004 die „Patenschaft“ für den Tabakspürhund „Lucky“, der eine Spürhundeausbildung im Bereich des Grenzübergangs Suben (OÖ) absolvierte und nach einem Aufbaulehrgang seit Ende 2004 im vollwertigen Einsatz bei der österreichischen Zollwache steht. British American Tobacco unterstützt damit einmal mehr aktiv die Bekämpfung des wachsenden Schmuggels von Zigaretten nach Österreich.

Erfolge rechtfertigen zeitintensive Ausbildung zum Tabakspürhund

Das Geheimnis der Erziehung eines Spürhundes zur erfolgreichen Sucharbeit liegt letztlich darin, ihn durch geschickten Einsatz seiner trieblichen Veranlagungen – insbesondere des Spiel- und Beutetriebes – dazu zu bringen, das Erkennen und Anzeigen des spezifischen Eigengeruchs von Drogen und Tabakwaren mit dem für ihn angenehmen Erlebnis einer ausgiebigen Belohnung durch Spielen zu verknüpfen. Die Hunde erlernen dies durch Gewöhnung. Der zeitliche Aufwand dieser Ausbildung ist deshalb groß und erfordert von Ausbildern und Hundeführern ein hohes Maß an Geduld, Ausdauer, Einfühlungsvermögen und Sachverstand.

Der Spürhund Lucky in Einsatz

Der Spürhund Lucky in Einsatz

Das Ergebnis dieser Mühen beeindruckt aber selbst erfahrene Fachleute: Der ausgebildete Spürhund ist in der Lage, Drogen oder Tabakerzeugnisse in den raffiniertesten Verstecken sicher und gezielt aufzuspüren. Die derzeit im Einsatz stehenden Diensthundeführer mit ihren Diensthunden können laufend Erfolge im Aufspüren von Suchtmitteln wie auch von Tabakwaren verbuchen, womit die Praxistauglichkeit der Hunde belegt ist. Im Erfolgsfall setzt ein Tabakspürhund alle Mittel, über die er verfügt, ein, um in den Besitz seines vermeintlichen (nach Drogen oder Tabak) riechenden Spielzeugs zu gelangen. Dennoch müssen Tabakspürhundeführer sich das Rauchen nicht abgewöhnen, da der Hund die geliebte Schachtel Zigaretten in der Hosentasche seines Herrchens absichtlich „übersieht“ – eine „Großzügigkeit“, die nicht zuletzt die harmonische Einbeziehung des Spürhundes in die Familie des Zollhundeführers erheblich erleichtert.

Die Messlatte für die Eignung als Spürhund – und der damit verbundenen 8- bis 10-jährigen Karriere als Staatsdiener – hängt hoch. Neben einer ausgeprägten beutetrieblichen Veranlagung und einem guten Sozialverhalten sind Unbefangenheit und Belastbarkeit bei unterschiedlichen Umweltbedingungen und Erscheinungsbildern unverzichtbare Grundvoraussetzungen für eine Erfolg versprechende Ausbildung. Zudem wird auf den Gesundheitszustand ein besonderes Augenmerk gelegt. 

Ausbildung zum Tabakspürhund:

Pro Lehrgang sind 200 Ausbildungsstunden erforderlich, zwischen den einzelnen Lehrgängen hat der Hund Ruhephasen von ca. 6 bis 8 Wochen. Zusätzlich zu den monatlichen Diensthundeübungen werden alle zwei bis drei Jahre Wiederholungslehrgänge abgehalten.


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Seite aktualisiert am: 20/12/2013 18:21:47 GMT