british american tobacco austria - Passivrauch



Wir setzen uns für die gegenseitige Toleranz von Rauchern und Nichtrauchern ein.

Wir setzen uns für die gegenseitige Toleranz von Rauchern und Nichtrauchern ein.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und andere Gesundheitsbehörden sind zu dem Schluss gekommen, dass in die Umgebung abgegebener Zigarettenrauch (ETS = Environmental Tobacco Smoke), oft auch als „Passivrauch“ bezeichnet, schwerwiegende Krankheiten verursachen kann.

Die WHO und andere Stellen gehen davon aus, dass es bei ETS keine als sicher geltende Belastungsstufe gibt und somit der öffentlichen Gesundheitspolitik am besten mit einem Rauchverbot in der Öffentlichkeit gedient wäre.

Unsere Sicht der wissenschaftlichen Erkenntnisse

Die mit ETS in Verbindung gebrachten gesundheitlichen Risiken wurden in epidemiologischen Studien untersucht. Dabei wurden vorwiegend Fragebögen eingesetzt, um das Auftreten von Krankheiten wie Lungenkrebs bei nicht rauchenden Frauen, deren Männer Raucher waren, mit nicht rauchenden Frauen, deren Männer Nichtraucher waren, zu vergleichen.

Für Lungenkrebs haben die bedeutendsten Studien ergeben, dass die fortwährende Belastung eines Nichtrauchers mit ETS mit einem relativen Risiko von 1,3 assoziiert wird. Zum Vergleich: Ein relatives Risiko von 1 bedeutet kein Risiko. Fortwährendes Aktivrauchen wird üblicherweise mit einem relativen Risiko für das Auftreten von Lungenkrebs mit 20 oder mehr assoziiert.

Für Herzkrankheiten haben die bedeutendsten Studien ebenfalls ein relatives Risiko von etwa 1,3 bei Belastung mit ETS ergeben, während das relative Risiko für das Auftreten von Herzkrankheiten bei Rauchern üblicherweise mit 3 bis 5 eingestuft wird.

Für Atemwegserkrankungen weisen Studien an Kindern mit Atemwegserkrankungen, deren Eltern rauchen, darauf hin, dass durch ETS das Risiko von Erkrankungen der Atemwege bei Kindern steigen kann. Auch Untersuchungen über die Verstärkung von Asthma oder ähnlichen Erkrankungen durch ETS bei Erwachsenen belegen, dass Menschen mit bereits bestehenden Asthmaerkrankungen durch das Passivrauchen beeinträchtigt werden können.

Eine Vielzahl an Epidemiologen ist der Ansicht, dass ein relatives Risiko von weniger als 2 nur eine schwache Assoziation darstellt und schwieriger einzustufen ist als stärkere Assoziationen.

Unsere Sicht der wissenschaftlichen Erkenntnisse

Wir respektieren die Sichtweise führender Gesundheitsorganisationen und akzeptieren die gegenwärtig vorherrschende öffentliche Meinung, dass der Kontakt mit Passivrauch Krankheiten verursachen kann. Jedoch gibt es bis heute keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beweis, der die Risiken genau spezifiziert. Deshalb begleiten wir die laufende wissenschaftliche Diskussion. Darüber hinaus setzen wir uns aktiv für die Schaffung von Lösungen ein, durch die sich ein unfreiwilliger Kontakt mit Passivrauch so gering wie möglich halten lässt. Wir legen dabei stets Wert darauf, dass auch die Interessen der Raucher gewahrt bleiben.

Unsere Haltung im Hinblick auf gesetzliche Vorschriften

Wir unterstützen gesetzliche Vorschriften, die sowohl den Interessen von Nichtrauchern als auch Rauchern gerecht werden und die ungewollte ETS-Belastung von Nichtrauchern einschränken.
Wir treten für eingeschränktes Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumlichkeiten ein und akzeptieren, dass dies durch Gesetze geregelt werden muss. Wir unterstützen praktische Initiativen wie die Schaffung von rauchfreien Zonen, sofern diese von entsprechenden Vorkehrungen für Raucher begleitet werden.
Weitere Informationen über Rauchen und Erkrankungen finden Sie unter Gesundheitsrisiken des Rauchens.


Seite aktualisiert am: 20/12/2013 18:21:56 GMT